Fashion Revolution Day 2016

Susanne, vom Blog "mamimade" ruft zur Revolution auf.
Als ich vor einigen Jahren mit dem Nähen begann habe ich mir ehrlich gesagt noch nicht viele Gedanken über Kleidung, deren Herstellung und Herkunft gemacht. Natürlich habe ich gewußt dass viele Menschen, Männer, Frauen sogar Kinder unter schrecklichen Bedingungen arbeiten müssen, um ihre Familien grade so über Wasser halten zu können. Aber wie bei so vielen Dingen die einen nicht persönlich betreffen, ist man manchmal emotional überfordert und nimmt die Dinge wie sie sind. Man schüttelt den Kopf und sagt sich, wie furchtbar das alles ist, und geht wieder zur Tagesordnung über.
Inzwischen ist es aber so, dass ich meine Kleidung zum größten Teil selbst nähe und meine Sichtweise sich etwas verändert hat. Ich kann mir den Luxus leisten und nach zwei Stunden alles zur Seite legen, weil ich müde bin oder keine Lust mehr habe. Die Menschen in den Fabriken der Bekleidungsindustrie, z.B. in Asien, können es nicht. Sie sind oder  werden gezwungen zum Teil 10-12 Stunden an 7 Tagen/Woche zu arbeiten, bekommen kaum Gehalt, sehen ihre Familien selten und was fast genauso schlimm ist müssen in maroden, heruntergekommenen Gebäuden arbeiten.Also so, dass wir es hier bei uns Menschenunwürdig nennen würden. Am 24.04.2013 war es dann soweit und eines dieser Gebäude stürzte ein. Sehr viele Menschen kamen ums Leben und doppelt so viele wurden zum Teil schwer verletzt. Genaue Zahlen hat Susanne für euch zusammen getragen.
Ich möchte auf jeden Fall dazu beitragen dass so etwas nicht wieder passiert und beteilige mich am...


Mit diesem Bild von meiner Tochter an der Nähmaschine (sie näht sonst nie und hat sich mit meiner Hilfe ein eigenes Kleidungsstück genäht) gehe ich jetzt rüber zu Susanne mit ihrer wunderbaren, aufrüttelnden Aktion und sage noch einmal : THIS IS NOT OKAY!





Liebste Grüße

Verlinkt mit : mamimade: Fashion Revolution Day 2016

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